• Kerstin

Von wegen Spielerei – Nachhaltige Geldanlage ist ökonomisch sinnvoll und rentabel

Der Trend zu nachhaltigen Geldanlagen ist unaufhaltsam. Der rund 1 Billion Dollar schwere norwegische Staatsfonds wird zukünftig noch stärker auf die Einhaltung strenger Umweltschutz- und Menschenrechtsstandards achten.



Die Allianz, weltweit größter Versicherer und einer der fünftgrößten Finanz-investoren, investiert schon seit 2014 nicht mehr in Unternehmen, die mehr als 30% ihres Umsatzes aus Kohle generieren. Dafür wurden Investitionen in Windkraftenergie massiv ausgeweitet.



Doch was sind die Hintergründe für diese Veränderungen?

Wie in unserem letzten Artikel beschrieben, geht es bei der Nachhaltigkeit nicht nur um Umweltthemen, sondern auch um die Unternehmensführung (Governance) und soziale Themen. Studien haben zuletzt häufig einen klaren Zusammenhang zwischen guter Unternehmensführung und einer Überrendite im Marktvergleich aufgezeigt.


Da insbesondere institutionelle Investoren immer stärker auf ethische Faktoren achten, führt das an der Börse zu einer stärkeren Nachfrage und tendenziell zu steigenden Kursen von Unternehmen, die auf die Einhaltung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien achten. Und auf der anderen Seite sinkt die Nachfrage nach Unternehmen aus "geächteten Branchen" wie Atomenergie oder mit schlechtem Ruf, was tendenziell zu fallenden Kursen führen kann (Beispiel Bayer / Monsanto).


Anfänglich haben institutionelle Anleger nicht mit Überzeugung auf eine nachhaltige Anlagestruktur umstellen wollen. Es war viel mehr die zukünftige Regulierung, von Seiten der EU, und teilweise Angst vor einem negativen Image, die den Auslöser gegeben haben.


Mittlerweile hat sich das aber ziemlich geändert. Auch die Politik macht weiter Druck. Wo sonst Reformen eher zaghaft angepackt werden, haben kürzlich die Bundesländer Baden-Württemberg, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Hessen verkündet, durch die Börse Stuttgart eigene Nachhaltigkeitsindizes für Aktien entwickeln zu lassen. Mit diesen sollen Investitionsgrundlagen für die Anlage von Pensionsgeldern gebildet werden. Im Laufe der nächsten Jahre sollen dann rund 7 Mrd. Euro investiert werden.


Dieser Schritt ist mehr als beachtlich. Der Staat legt Gelder für zukünftige Pensionen zur Seite, legt diese aktienorientiert an und hält Nachhaltigkeitskriterien ein. Damit war bis vor kurzem nicht zu rechnen. Und die Veränderungen stehen weltweit erst am Anfang. Der Trend zu nachhaltigen Investments beginnt, vor allem in Europa, gerade und wird vermutlich stark wachsen und lange andauern.

„Solltest Du Dich eines Tages in einem chronisch undichten Boot befinden, dann ist es wahrscheinlich besser, Deine Energie darein zu investieren, in ein anderes Boot umzusteigen, als ständig Lecks zu stopfen.”

- Warren Buffet, legendärer Finanzinvestor


Die Auswirkungen sollten jeden Investor motivieren, seine eigene Anlagestrategie zu überdenken. Wenn alle institutionellen Anleger in Richtung Nachhaltigkeit ihre Strategie umstellen, wird die große Nachfrage die Kurse an den Kapitalmärkten anschieben.

Deswegen sollten Anleger in ihrer Asset-Auswahl also nicht nur aus sozialer Verantwortung für unsere Gesellschaft, sondern vor allem auch aus wirtschaftlicher Sicht, die Frage nach der Nachhaltigkeit ihrer gewählten Investments stellen.


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